Wie können wir Menschen am Lebensende begleiten? Was bedeutet Palliativversorgung, welche Aufgaben hat ein Hospiz und warum sind Vorsorge und persönliche Entscheidungen so wichtig?
Auf diese und viele weitere Fragen erhielten 20 Teilnehmende beim Letzte-Hilfe-Kurs am 16. Oktober 2026 im Foyer der Kirche Communio Sanctorum in Leinach hilfreiche Antworten und praktische Anregungen. Organisiert wurde der Nachmittag von Gemeindereferentin Katharina Simon. Die beiden ehrenamtlichen Kursleiterinnen Thea-Maria Sann-Caputo und Tine Schrack-Teichmann vom Malteser Hospizdienst Würzburg vermittelten grundlegendes Wissen und praktische Hinweise rund um das Sterben, die Vorsorge, die Linderung von Beschwerden und das Abschiednehmen.
Der offene Austausch bot Gelegenheit, sich mit diesen oft schweren Themen auseinanderzusetzen und wertvolle Impulse für den Umgang mit Sterben und Abschied zu gewinnen. Dazu gehörte auch das Wissen um die Möglichkeit, dass ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter der Malteser schwer kranke und sterbende Menschen zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen begleiten und Angehörige entlasten können.
Die vierstündige Veranstaltung wurde von den Teilnehmenden als kurzweilig und bereichernd erlebt. Da der Kurs vollständig ausgebucht war, ist ein weiteres Angebot geplant. Wer Interesse an einem Letzte-Hilfe-Kurs hat, kann sich im Pfarrbüro Leinach für Informationen zum nächsten Termin vormerken lassen: Tel. 09364 1360, E-Mail: pfarrei.leinach@bistum-wuerzburg.de.
Weitere Kursangebote können auch direkt bei den Maltesern in Würzburg erfragt werden. Die Letzte-Hilfe-Kurse stehen allen Interessierten offen und sind kostenfrei.
Gemeindereferentin Katharina Simon
für den Pastoralen Raum Würzburg Nord-West – Untergliederung Zell a. M. bis Leinach

