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Pfarrer Steigerwald legt die Schürze an

Thüngersheim
Viele Kinder und Erwachsene beim Abendmahlsgottesdienst am Gründonnerstag in Thüngersheim

Zu Beginn der drei österlichen Tage, dem sogenannten "Triduum Sacrum" zelebrierte Pfarrer Steigerwald das Abendmahlsamt am Gründonnerstag. Eingeladen waren auch die Kommunionkinder mit ihren Eltern. Sie hatten besondere Aufgaben: Neben dem Vorlesen der Kyrierufe und der Fürbitten, durften sie auch ein besonderes Geschenk, "eine Auszeichnung" öffnen. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Haushaltsschürze handelte. Pfarrer Steigerwald erklärte, dass es sich um eine besondere Auszeichnung handelt, weil Jesus am allerersten Gründonnerstag seinen Jüngern die Füße gewaschen hat. Pfarrer Steigerwald legte sich dann diese Schürze an, um, wie damals Jesus, einem Teil der Kommunionkindern und einigen Erwachsenen die Füße zu waschen. Nach einem weiteren Evangelium feierte die Gemeinde dann die Einsetzung der Eucharistie am Gründonnerstag. Am Ende wurde es etwas traurig. Wir erinnerten uns daran, dass Jesus in den Garten Getsemani gegangen ist und dort verhaftet wurde. Deswegen wurden die Gefäße nicht in den Tabernakel im Hauptaltar gestellt, sondern in einen kleinen Nebenaltar. Damit wurde angedeutet, dass Jesus jetzt nicht mehr bei seinen Jüngern ist und seine Leidenszeit alleine durchstehen musste. Die Altäre wurden abgeräumt und im Anschluss fand eine sogenannte "Ölbergswache" statt in der Pfarrer Steigerwald und Gemeindereferent Nottka, Texte mit dem Geschehen aus Sicht des Apostels Petrus, Fürbitten und Gebete vorlasen. Damit endete die erste Feier des Triduums.

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