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Maria und Josef auf Herbergssuche in Thüngersheim

Engagierte Kinder beim Krippenspiel

Was wäre Weihnachten ohne Krippenspiel? Dreizehn begeisterte Schauspielerinnen und Schauspieler von der 3 bis zur 5 Klasse versetzten sich in die biblischen Rollen und spielten die frohe Botschaft von Weihnachten mit viel Freude, und ein bisschen Lampenfieber, nach. Ein Wenig kam auch die moderne Zeit und aktuelle Bezüge  in dem Stück vor. Maria und Josef wurden nicht nur von einem Wirt abgewiesen, sondern auch von einem Bürgermeister, der leider nach 17.00 Uhr ohne Termin nicht mehr für seine Mitmenschen da ist. Auch bei der örtlichen Gemeindereferentin in Betlehem kommen Maria und Josef nicht weiter, ist diese doch so im Stress, dass sie gleich weiter zu einer Konferenz muss und auch auf das neue "Kontaktbüro" verweist. Der Wirt erkennt, dass die beiden keine gut zahlenden Gäste sind und weist sie ebenfalls ab.  Erst bei einer alten Frau, die nur einen alten Stall neben ihrer bescheidenen Unterkunft hat, finden Maria und Josef ein Plätzchen für die Nacht. Die gelangweilten Hirten werden von der Botschaft der strahlenden Engel überrascht und machen sich auf den Weg zur Krippe im Stall. Dort fallen sie vor dem kleinen Kind in die Knie und danken Gott dafür, dass sie bei diesem besonderen Moment dabei sein dürfen.

Fast einen Monat haben sich die Kinder auf ihren großen Auftritt vorbereitet und haben Texte auswendig gelernt, sich in ihre Rollen eingefühlt und ihre Verkleidung zusammengestellt. Ein besonderer Dank geht auch an die Vorbereitungsgruppe der Mütter, die die Kinder bei den Proben begleitet haben und mit ihnen Texte gelernt und Verkleidung ausgesucht haben. Zu Weihnachten gehören, neben dem Krippenspiel, die klassischen Weihnachtslieder. Eine Gruppe aus Flöten- und Gitarrenspielern, die sich auf einen Aufruf im Pfarrbrief spontan zusammengefunden hatten, begleiteten das Krippenspiel und den Gemeindegesang sehr einfühlsam. Organisiert und geleitet hatte die Musikgruppe Veronika Wegner. Den liturgischen Teil der Feier leitete Gemeindereferent Ulrich Nottka. Ein kleiner Kerzenritus mit dem Friedenslicht aus Betlehem am Anfang der Feier und die Fürbitten erinnerten daran, dass die Welt nach wie vor den weihnachtlichen Frieden braucht. Das gemeinsame Vater unser in einer langen Gebetskette durch die Kirche hindurch und der Segen rundeten die Feier ab. 

Ulrich Nottka

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