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Maria Buchen Wallfahrt 2026

Leinach
Zwischen Großbaustelle und Gebet – die Leinacher Maria Buchen Wallfahrt

52 Personen zu Fuß und weitere 25 Personen mit Fahrrad brachen am vergangenen Wochenende zur jährlichen Leinacher Maria Buchen Wallfahrt auf. Nach einer Aussendung in der Pfarrkirche Communio Sanctorum, durch Herrn Pfarrer Kneitz am Morgen, machten sich die Gläubigen auf den rund 25 km langen Wallfahrtsweg. Im gemeinsamen Gebet mit den beiden Vorbeterinnen Susanne Gersitz und Ute Kettemann blickte man unter anderem auch auf die besondere Wirkung der Gottesmutter Maria. Das Begleiten ihres Sohnes von der Krippe bis zum Kreuz verdeutlicht ihre mütterliche Liebe und Standhaftigkeit im Leiden. Der Schrift nach ist sie in den Himmel aufgenommen worden und seitdem können Gläubige auf ihre Fürsprache beim Herrn und ihre Hilfe vertrauen. Was laut Legende mit einer geschnitzten Marienfigur eines Hirten in einer Buche im Mittelalter anfing, wurde über die Zeit zum Ziel vieler Gläubigen. Seither können diese die Hilfe und den Schutz von Maria von Buchen erbitten.

In seiner Predigt in der hl. Messe, nach der Ankunft in Maria Buchen, erklärte Herr Pfarrer Amrehn, der die Wallfahrt begleitete, dass man für Außenstehende, wenn man dem Herrn nachfolgt, wie aus der Zeit gefallen aussehen könne. Auf dieser Wallfahrt fühlte sich dies auch ein bisschen so an, etwa als die Gläubigen der Gottesmutter Lob sangen und dabei die moderne Südlink-Baustelle durchquerten. Ein Dank gilt auch allen Organisatoren, der Musikkapelle, dem Bürgerbusfahrer und der Freiwilligen Feuerwehr, die diese Wallfahrt unterstützt, begleitet und wieder zu einer würdigen Veranstaltung gemacht haben.

Ute Kettemann u. Albert Oestemer

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