Am Montag nach Christi Himmelfahrt machten sich die Günterslebener Christen auf, um Gott für seine Schöpfung zu besingen und zu loben. Die Texte für die Prozession hatte die Wortgottesbeauftragte Doro Schömig ausgesucht und vorgetragen. Der Musikverein begleitete in gewohnt professioneller Weise die Wallfahrergruppe. Am Waldrand neben dem Waldkindergarten hatte der Pfarrgemeinderat Bänke aufgestestellt und die Mesnerinnen Maria Schaumann und Antonie Schmidt hatten einen kleinen Altar aufgestellt. Gemeindereferent Ulrich Nottka leitete die Wort-Gottes-Feier, in der es um die Schönheit der Schöpfung, aber auch um ihre Bedrohung ging. In einem Rollenspiel tauschten sich drei Personen über den Zustand der Natur in unserer Zeit aus: ein Optimist, ein Pessimist und eine Ausgleichende. Am Ende waren sich die drei einig, dass der Mensch seinem Auftrag die Schöpfung zu bewahren und zu behüten mehr nachkommen sollte. Als Anbetungstext wurde der Sonnengesang des Heiligen Franziskus gebetet, in dem der Heilige Gott für seine Schöpfung preist. Nach dem Gottesdienst ging es mit Liedern und Gebeten zurück in den Ort. Doro Schömig betete für Feld und Flur den Wettersegen. Mit "Oh himmlische Frau Königin" fand der Flurgang seinen Abschluss.
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